Fasten – unser Mühen, Gottes Geschenk
Bei all unseren Anstrengungen, ein gutes Leben zu führen, die wir nun in der Fastenzeit vielleicht wieder etwas verstärken, müssen und dürfen wir immer wieder auf die Hilfe Gottes vertrauen. Für Gott kommt es vor allem darauf an, dass wir gut sein wollen. Er weiß, dass wir es allein nicht schaffen. Manchmal scheitern wir immer wieder am selben Punkt, fallen immer wieder an der gleichen Stelle. Doch irgendwann wird Jesus uns schenken, dass wir es schaffen. Dazu sagt die Kleine Therese:
In einem Augenblick hatte Jesus vollbracht, was mir in zehnjähriger Anstrengung nicht gelungen war, er begnügte sich mit meinem guten Willen, an dem es mir nie fehlte. Wie die Apostel konnte ich ihm sagen: „Herr, ich habe die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen.“ (Lk 5,5) Noch barmherziger gegenüber mir als gegenüber seinen Jüngern nahm Jesus Selbst das Netz, warf es aus und zog es gefüllt mit Fischen wieder ein.