Verschlossene Türen

auferstand.jpgDie Jünger brauchen ihre Zeit. Sie müssen sich erst an die neue Situation gewöhnen. Sie müssen erst verstehen lernen, was es bedeutet, dass Jesus auferstanden ist und dass er als der Auferstandene immer bei ihnen ist. Sie brauchen erst einmal Sicherheit. Die, welche Jesus aus dem Weg haben wollten, wollen auch seine Jünger aus dem Weg haben. Die Volksmenge bleibt unberechenbar. Doch Jesus tritt durch ihre verschlossenen Türen. „Friede sei mit euch!“

Auch wir verschließen unsere Türen, wollen uns in Sicherheit bringen, wollen weder von den anderen noch von Gott gestört werden. „Friede sei mit euch!“ Dieser Gruß des Herrn ist eine Brücke, die er zwischen Himmel und Erde schlägt, eine Brücke, zwischen Mensch und Gott und zwischen den Menschen untereinander.

Herr, komm in unsere Verschlossenheit mit deinem Friedensgruß. Brich unsere Verschlossenheit auf und lass uns den Weg finden zu dir und zu unseren Mitmenschen.

Eine Reaktion zu “Verschlossene Türen”

  1. Anita

    In allem was ich ansehe ist Gott. In jedem Menschen, jeder Blume in jedem Tier in allen Lebewesen. Kann ich vor Gott meine Türe schließen ,wenn Gott in mir ist? Ich kann mich von Gott getrennt fühlen und doch ist er bei mir auch wenn ich es in bestimmten Situationen nicht erkenne.

    Es muß ja alles gut werden, weil Christus auferstanden ist.
    Sören Kierkegaard

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