Christi Himmelfahrt – wir bleiben nicht allein zurück

Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr zum Himmel empor? Dieser Jesus, der vor euch in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen. Halleluja! (Vgl. Apg 1,11)

himmelfahrt1.jpgVierzig Tage lang ist Jesus nach seiner Auferstehung bei seinen Jüngern gewesen und hat ihnen noch einmal seine Worte ins Gedächtnis gerufen. Er hat sie gelehrt, was es heißt, dass er auferstanden ist und nun als der Auferstandene für immer bei ihnen bleibt. Nun sind sie gestärkt, „allein“ weiterzumachen. Aber sie bleiben nicht allein. Jesus bleibt immer in ihrer Mitte und er wird ihnen den Heiligen Geist senden. „Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, werde ich ihn zu euch senden.“ (Joh 16,7)

Es ist wunderbar zu sehen, wie Jesus für seine Jünger sorgt, wie er sich sorgt um die Kirche, wie er den Menschen Kraft gibt für ihren Weg, wie es immer weitergeht, auch wenn die Menschen zunächst nicht wissen, wie. Gott hat einen Plan. Das soll uns Mut machen, dass wir nicht verzagen, wenn es uns manchmal geht wie den Jüngern am Himmelfahrtstag, als sie noch lange in den Himmel schauten, dorthin, wo Jesus vor ihren Augen aufgefahren war und sich fragten: Wie geht es weiter?

Auch uns sendet Jesus den Heiligen Geist als Beistand und Tröster. Beten wir allezeit um ihn, besonders jetzt in den neun Tagen vor Pfingsten. Versammeln wir uns mit den Jüngern und mit Maria zum Gebet um den Heiligen Geist. Vertrauen wir darauf, dass es auch bei uns „weitergehen“ wird und wir niemals allein sein werden.

Eine Reaktion zu “Christi Himmelfahrt – wir bleiben nicht allein zurück”

  1. Dominik

    wir in schierling feiern heute zugleich den gelübdetag unserer gemeinde. damals am ende des zweiten weltkrieges stand ein angriff auf die Munau(sehr sehr großes waffenlager in der nähe von schierling, dass damals zehntausende tonnen von hochgiftigen giftgas gelagert hatte) unmittelbar bevor. doch der damalige schierlinger pfarrer laubmeier hat gott eine dankmesse für die nächsten fünfzig jahre versprochen, wenn wir von diesem unglück verschont bleiben würden. tatsächlich gelang ein wenig später die einigung mit dem amerikanischen befehlshaber, dass die munau als weißes gebiet ausgewiesen wurde(der angriff stand unmittelbar bevor, weil schon jäger über dem lager kreisten).
    das gelübde wurde vor ein paar jahren nochmals verlängert.
    ich finde es großartig, dass wir damals verschont worden sidn, wären wir nicht verschont worden, wäre schierling nicht und damit wahrscheinlich ich auch nicht.
    ich danke gott aus vollstem herzen, dass er das übel an uns vorüber gehen lies.
    Herr wir danken dir dass du uns verschont hast,
    beschütze uns auch in alle Zukunft vor jedem Unheil sowohl für die Gemeinde als auch Unheil für jeden Einzelnen.
    Herr ich bitte dich halte deine schützende Segenshand über mein Dorf, über mich, meine Familien und insbesondere meinen vier besten Freunden und all meinen anderen Freunden!
    Amen

    liebe grüße dominik

Einen Kommentar schreiben