Therese von Lisieux

therese.pngDas Leben der kleinen Therese von Lisieux war ein einziges Gebet. Beten war für sie so unentbehrlich wie der Atem. Eine Mitschwester fragte sie einmal, wie sie es fertig bringe, immer an Gott zu denken. Darauf hat sie geantwortet:

“Es ist nicht schwer, immer an Gott zu denken. Man denkt doch ganz natürlich an jemanden, den man liebt.”

2 Reaktionen zu “Therese von Lisieux”

  1. Dominik

    Obwohl es hier nicht passt, möchte ich euch bitten, mich, meine Oma und meine Freunde ganz besonders in euer Gebet aufzunehmen.
    DANKE!
    Dominik

  2. Theodor Braun

    Thérèse von Lisieux (vom Kinde Jesu und dem
    heiligen Antlitz, Marie-Françoise Martin)

    Gedenktag katholisch: 1. Oktober
    Todestag: 30. September

    Nonne, Mystikerin, Kirchenlehrerin
    * 2. Januar 1873 in Alençon in der Normandie
    in Frankreich
    † 30. September 1897 in Lisieux in Frankreich

    In einer Erfahrung der Verschmelzung mit
    Christus fand sie ihren Höhepunkt, empfing
    1884 die Erstkommunion, kurz danach die
    Firmung.

    Thérèse entschloss sich 1886, bei den
    Karmelitinnen in Lisieux ein kontemplatives
    Leben zu führen, doch der zuständige Bischof
    verweigerte wegen ihres jugendlichen Alters
    die Aufnahme.

    Erst 1888 konnte Marie-Françoise den
    Unbeschuhten Karmelitinnen in Lisieux
    beitreten. Als ihre Aufgabe erkannte sie,
    stellvertretend leidend da zu sein für die
    armen Seelen der Sünder auf dem Weg, der von
    der Gründerin Teresa von Ávila aufgezeigt
    worden war. Sie nahm nach deren Vorbild den
    Ordensnamen Thérèse an und folgte dem - wie
    sie sagte - “kleinen Weg” einer
    innigen Hingabe an Gott, die wie ein Kind
    sich angstlos den Armen des Vaters überläßt.
    Gott in Jesus über alles lieben und in der
    Liebe zu Menschen Gott erfahren: das war der
    Kern ihrer Frömmigkeit. Sie wollte den Weg
    der Einfachheit gehen und Gott lieben, wie er
    noch nie geliebt worden ist, gerade in den
    kleinen und einfachen Dingen des alltäglichen
    Lebens. Sie erkannte ihre Schwachheit und
    setzte mit kindlichem Vertrauen ganz auf die
    Hilfe und Barmherzigkeit Gottes.

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