Therese von Lisieux
Das Leben der kleinen Therese von Lisieux war ein einziges Gebet. Beten war für sie so unentbehrlich wie der Atem. Eine Mitschwester fragte sie einmal, wie sie es fertig bringe, immer an Gott zu denken. Darauf hat sie geantwortet:
“Es ist nicht schwer, immer an Gott zu denken. Man denkt doch ganz natürlich an jemanden, den man liebt.”
Am 1. Oktober 2008 um 19:23 Uhr
Obwohl es hier nicht passt, möchte ich euch bitten, mich, meine Oma und meine Freunde ganz besonders in euer Gebet aufzunehmen.
DANKE!
Dominik
Am 21. Oktober 2008 um 16:39 Uhr
Thérèse von Lisieux (vom Kinde Jesu und dem
heiligen Antlitz, Marie-Françoise Martin)
Gedenktag katholisch: 1. Oktober
Todestag: 30. September
Nonne, Mystikerin, Kirchenlehrerin
* 2. Januar 1873 in Alençon in der Normandie
in Frankreich
† 30. September 1897 in Lisieux in Frankreich
In einer Erfahrung der Verschmelzung mit
Christus fand sie ihren Höhepunkt, empfing
1884 die Erstkommunion, kurz danach die
Firmung.
Thérèse entschloss sich 1886, bei den
Karmelitinnen in Lisieux ein kontemplatives
Leben zu führen, doch der zuständige Bischof
verweigerte wegen ihres jugendlichen Alters
die Aufnahme.
Erst 1888 konnte Marie-Françoise den
Unbeschuhten Karmelitinnen in Lisieux
beitreten. Als ihre Aufgabe erkannte sie,
stellvertretend leidend da zu sein für die
armen Seelen der Sünder auf dem Weg, der von
der Gründerin Teresa von Ávila aufgezeigt
worden war. Sie nahm nach deren Vorbild den
Ordensnamen Thérèse an und folgte dem - wie
sie sagte - “kleinen Weg” einer
innigen Hingabe an Gott, die wie ein Kind
sich angstlos den Armen des Vaters überläßt.
Gott in Jesus über alles lieben und in der
Liebe zu Menschen Gott erfahren: das war der
Kern ihrer Frömmigkeit. Sie wollte den Weg
der Einfachheit gehen und Gott lieben, wie er
noch nie geliebt worden ist, gerade in den
kleinen und einfachen Dingen des alltäglichen
Lebens. Sie erkannte ihre Schwachheit und
setzte mit kindlichem Vertrauen ganz auf die
Hilfe und Barmherzigkeit Gottes.