Die Wahrheit erkennen…
Betrachtungen über Nachfolge Christi
“Selig, wen die Wahrheit selber belehrt, nicht durch Bilder und verhallende Worte. Sondern selig, wem sie sich offenbart, so wie sie ist.”
(Thomas von Kempten)
Wer kennt die folgenden Begriffe nicht: Sinnestäuschung, falsche Einsichten und falsche Gedankenabläufe. Durch die Erbschuld belastet, und als sündiger Mensch ist die Erkenntnis des Menschen dem Irrweg zugeneigt.
“Gedanken und Sinne täuschen uns oft und reichen nicht weit.”
Nicht weit? WIR Menschen haben viele Erkenntnisse mit schwerer Arbeit erarbeitet. WIR habe das Weltall erreicht und WIR können viele Krankheiten heilen und WIR sind fortschrittlich…. Ja, was nun? Wieso reichen unsere Gedanken nicht weit? Weil wir zugestehen müssen, dass wir Grenzen haben. Und deshalb sagt der Hl. Thomas, dass unsere Gedanken nicht weit reichen. Immer wieder stößt der Mensch an unüberwindliche Grenzen. Gerade diese Grenzen treibt ihn unermüdlich voran, weiter zu forschen, zu grübeln und nachzusinnen über die Probleme der Menschen und der Erde. Und was ist mit Gott?
“Ein großer Tor, wer Nützliches und Notwendiges vernachlässigt und sich vorwitzig um schädliche Dinge kümmert. Wir haben Augen und sehen nicht.”
Ist es notwendig zu wissen, ob unser Planet der einzig bewohnbare Planet ist? Oder ob der Affe ein “Nebenprodukt” der Evolution ist, oder wir selber vom Affen abstammen? Wissen ist Macht, sagt man. Doch es kommt darauf an, was man wissen soll und wie man letztendlich dieses Wissen einsetzt. Es kommt darauf an, zu welchem Zweck die Errungenschaften der Wissenschaft letztendlich dienen. Denn, was helfen uns Schulbegriffe von Gattung und Art, was hilft uns all das Wissen über Raumfahrt und Biologie, was hilft uns die ganze Wissenschaft, wenn in all dem Gott nicht verherrlicht wird? Und wenn jemand von Herzen Gott nachfolgen will, wird er mit der Zeit selber Einsicht gewinnen, was gutes wie auch notwendiges Wissen, und was letztendlich unnötiges Wissen ist. Man wird erkennen, dass die Evolutionstheorie Humbug ist. Man lässt sich nicht mehr von Fragen beeinflussen, die das Ziel Gottes verfehlen. Denn man will nur jenes, was Gott will und Gott ist jener, der hier Thomas als lehrende Wahrheit bezeichnet. Nur ER kann uns die Augen öffnen und ER tut dies auch, wenn wir IHN mit demütigem Herzen darum bitten.
Wir haben Augen und sehen nicht. Selig jene, die nicht sehen und in der wahren Erkenntnis walten. Und der
“Mensch, zu dem das ewige Wort redet, wird von vielen zweifelhaften Meinungen befreit.”
Reden mit Gott, die Suche nach der Verwirklichung des Willen Gottes im Leben und nicht zuletzt das Halten von Gottes Geboten führt zu diesen von Gott stammenden, erhabenen Erkenntnissen. Wer möchte dies nicht?
Gruß Romano
Am 22. Januar 2009 um 11:16 Uhr
Im Leben bleibt es nicht aus immer wieder Dinge zu lernen
die für den einzelnen nicht so wichtig sind.
Wir schauen staunend zum obersten
Punkt der Spirale der Kraft, die das Universum
regiert. Und wir nennen ihn Gott.
Wir könnten ihm jeden Namen geben:
Abgrund, Mysterium, vollkommene
Finsternis, strahlendes Licht, Materie, Geist,
höchste Hoffnung, tiefste Verzweiflung, Stille.
Aber wir nennen ihn Gott, nur weil dieser Name
aus unerfindlichen Gründen in der Lage ist, kräftig an unserem Herzen zu rütteln. Und dieses Rütteln ist zweifellos
unabdingbar, um den Menschen Verbindung mit seinen grundlegenden Gefühlen aufnehmen zu lassen die sich jeder
logischen Erklärung entziehen.
Diejenigen, die offen für die Lektionen des
Lebens sind und ohne vorgefasster Meinung
an Neues herangehen, sind wie ein
unbeschriebenes Blatt Papier, auf das
Gott mit göttlicher Tinte seine Worte schreibt.
Diejenigen die die Welt immer mit Zynismus
und Vorurteilen betrachten, sind wie
ein beschriebenes Blatt Papier, auf das
keine neuen Worte passen.
Also lass einfach zu, dass Gottes
Hand jeden Tag wieder die Überraschungen der Gegenwart
zeichnet.