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	<title>Kommentare zu: Warum?</title>
	<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/</link>
	<description>Bet` für mi - Bet´für mich</description>
	<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 02:07:15 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Von: Roland</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1148</link>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 14:02:18 +0000</pubDate>
		<guid>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1148</guid>
					<description>Hallo Maria Magdalena!

Ich m&#246;chte Dir kurz auf Deinen Kommentar antworten. Die Frage "Warum" gibt es nat&#252;rlich schon seit Menschengedenken und schon immer haben Menschen im Gebet auch an Gott die Frage gestellt: "Warum?"

Der Text will aber meiner Ansicht nach etwas anderes sagen. Bisher war Gott nur derjenige, an den die Frage "warum" gestellt wurde, er selbst war aber &#252;ber diese Frage erhaben, denn Gott wei&#223; ja alles und braucht sich deshalb nie zu fragen, warum etwas ist.

In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, er hat sich ganz in unser Menschsein hinein begeben, hat alles angenommen, was menschlich ist, au&#223;er der S&#252;nde. Der Auferstandene bleibt auch nach seinem Heimgang zum Vater gepr&#228;gt durch die Wundmale, gepr&#228;gt durch alles Leid, das ihm zugef&#252;gt wurde.

Gott sieht die Not der Menschen seither nicht mehr nur wie aus der Ferne, wie einer, der &#252;ber allem steht. Er hat sich nicht gescheut, selbst Leid an sich zu erfahren, selbst das Leid zu durchleben.

So bekommt alles Beten in Jesus Christus einen neuen Sinn. Es ist nicht nur ein Gebet von Menschen, der Hilfeschrei an Gott ist nicht nur etwas, das dem schwachen Menschen eigen ist, sondern in Jesus Christus hat Gott selbst in seiner Not um Hilfe geschrien, der Sohn zum Vater.

In Jesus Christus hat Gott selbst sich die Frage gestellt: Warum? Der Sohn als Mensch wendet sich in seiner Not an den Vater.

So k&#246;nnen wir uns in unseren N&#246;ten in Fragen geborgen wissen bei Gott. Wir haben nicht einen Gott, der &#252;ber allen Fragen und N&#246;ten steht, sondern einen, der selbst durch sie hindurch gegangen ist.

Das ist etwas von dem Neuen, das Jesus uns gebracht hat. Vorher war die Frage nach dem Warum nur an Gott gerichtet, nun hat sie ihren Platz in Gott selbst, im Gespr&#228;ch zwischen dem Sohn und dem Vater. Unsere Fragen und unser Leid sind somit durch Jesus Christus hinein genommen in das Innereste Gottes.

Ich hoffe, ich konnte diesen Gedanken einigerma&#223;en verst&#228;ndlich erl&#228;utern.

Viele Gr&#252;&#223;e

Roland</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Maria Magdalena!</p>
<p>Ich m&#246;chte Dir kurz auf Deinen Kommentar antworten. Die Frage &#8220;Warum&#8221; gibt es nat&#252;rlich schon seit Menschengedenken und schon immer haben Menschen im Gebet auch an Gott die Frage gestellt: &#8220;Warum?&#8221;</p>
<p>Der Text will aber meiner Ansicht nach etwas anderes sagen. Bisher war Gott nur derjenige, an den die Frage &#8220;warum&#8221; gestellt wurde, er selbst war aber &#252;ber diese Frage erhaben, denn Gott wei&#223; ja alles und braucht sich deshalb nie zu fragen, warum etwas ist.</p>
<p>In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden, er hat sich ganz in unser Menschsein hinein begeben, hat alles angenommen, was menschlich ist, au&#223;er der S&#252;nde. Der Auferstandene bleibt auch nach seinem Heimgang zum Vater gepr&#228;gt durch die Wundmale, gepr&#228;gt durch alles Leid, das ihm zugef&#252;gt wurde.</p>
<p>Gott sieht die Not der Menschen seither nicht mehr nur wie aus der Ferne, wie einer, der &#252;ber allem steht. Er hat sich nicht gescheut, selbst Leid an sich zu erfahren, selbst das Leid zu durchleben.</p>
<p>So bekommt alles Beten in Jesus Christus einen neuen Sinn. Es ist nicht nur ein Gebet von Menschen, der Hilfeschrei an Gott ist nicht nur etwas, das dem schwachen Menschen eigen ist, sondern in Jesus Christus hat Gott selbst in seiner Not um Hilfe geschrien, der Sohn zum Vater.</p>
<p>In Jesus Christus hat Gott selbst sich die Frage gestellt: Warum? Der Sohn als Mensch wendet sich in seiner Not an den Vater.</p>
<p>So k&#246;nnen wir uns in unseren N&#246;ten in Fragen geborgen wissen bei Gott. Wir haben nicht einen Gott, der &#252;ber allen Fragen und N&#246;ten steht, sondern einen, der selbst durch sie hindurch gegangen ist.</p>
<p>Das ist etwas von dem Neuen, das Jesus uns gebracht hat. Vorher war die Frage nach dem Warum nur an Gott gerichtet, nun hat sie ihren Platz in Gott selbst, im Gespr&#228;ch zwischen dem Sohn und dem Vater. Unsere Fragen und unser Leid sind somit durch Jesus Christus hinein genommen in das Innereste Gottes.</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte diesen Gedanken einigerma&#223;en verst&#228;ndlich erl&#228;utern.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e</p>
<p>Roland
</p>
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		<title>Von: Maria Magdalena</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1143</link>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 14:30:52 +0000</pubDate>
		<guid>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1143</guid>
					<description>Nein nicht "seitdem". Die Frage "warum" gibt es schon viel l&#228;nger im Gebet. Siehe Psalm 22.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein nicht &#8220;seitdem&#8221;. Die Frage &#8220;warum&#8221; gibt es schon viel l&#228;nger im Gebet. Siehe Psalm 22.
</p>
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	<item>
		<title>Von: Anita</title>
		<link>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1141</link>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:28:09 +0000</pubDate>
		<guid>http://bet4mi.de/2009/08/31/warum/#comment-1141</guid>
					<description>Hat Gott Jesus in seiner
schweren Stunden verlassen, 
oder war Gott, Jesus  in seinem
&#220;bergang vom Leben zum
Tod sehr nah?
Sind es nicht selbst oft
auch unsere Gedanken,
Gott warum hast du mich
verlassen? 
Liegt es nicht an uns selbst,
dass wir oft keinen Kontakt
zu Gott sp&#252;ren?
Ist es nicht vielleicht so,
dass nicht Gott uns verlassen
hat sondern wir uns selbst
im Weg stehen seine N&#228;he
zu uns zu sp&#252;ren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hat Gott Jesus in seiner<br />
schweren Stunden verlassen,<br />
oder war Gott, Jesus  in seinem<br />
&#220;bergang vom Leben zum<br />
Tod sehr nah?<br />
Sind es nicht selbst oft<br />
auch unsere Gedanken,<br />
Gott warum hast du mich<br />
verlassen?<br />
Liegt es nicht an uns selbst,<br />
dass wir oft keinen Kontakt<br />
zu Gott sp&#252;ren?<br />
Ist es nicht vielleicht so,<br />
dass nicht Gott uns verlassen<br />
hat sondern wir uns selbst<br />
im Weg stehen seine N&#228;he<br />
zu uns zu sp&#252;ren?
</p>
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