Allerheiligen - Quiz
Es gibt viele Heilige. Manche von ihnen werden in den Kirchen als Figuren oder auf Bildern dargestellt. Meist haben sie dann auch ein Erkennungszeichen (Attribut). Beim heutigen Quiz sollen sechs Heilige ihrem Erkennungszeichen und ihrer Lebensgeschichte zugeordnet werden.
Die Heiligen sind: A) Elisabeth von Thüringen, B) Katharina von Alexandrien, C) Konrad von Parzham, D) Laurentius von Rom, E) Martin von Tours, F) Nikolaus von Myra
Ihre Erkennungszeichen: a) Goldkugeln, b) Grillrost, c) Kreuz, d) Mantel, e) Rad, f) Rosenkorb
Es ist ein besonderes Ereignis in ihrem Leben, dem sie ihr Erkennungszeichen verdanken:
1) Er starb im Jahr 258. Er war Erzdiakon des Papstes. Während einer heftigen Christenverfolgung in Rom hat er sich geweigert, dem Kaiser das Vermögen der Kirche zu übergeben. Statt dessen führte er eine Menge armer Leute vor den Kaiser. „Die Armen sind die wahren Schätze der Kirche,“ sagte er. Aus Wut ließ ihn der Kaiser auf einem Eisenrost grillen.
2) Sie starb um etwa 310 in Ägypten. Es waren die letzten Jahre der Christenverfolgung. Weil sie sich offen zu Christus bekannte, hatte der Kaiser sich eine besonders grausame Foltermethode für sie ausgedacht: Auf einem Rad, aus dem unzählige Nägel ragten, sollte sie durch die Stadt gerollt werden. Doch das Rad zerbrach, bevor sie damit gequält werden konnte.
3) In der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts war er Bischof in einer Stadt in der heutigen Türkei. Neben seines starken Glaubens war er wegen seiner Hilfsbereitschaft und Sorge um die Menschen überall bekannt. Einmal wandte sich ein armer Mann an ihn, weil er nicht mehr für seine drei Töchter sorgen konnte. Heimlich warf der Bischof drei Kugeln aus Gold in die Fenster der Mädchen.
4) Er war Soldat des Kaisers in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhunderts. Eine Begebenheit hat sein Leben verändert: Er teilt seinen Mantel mit einem Bettler, den er am Stadttor sieht. Später ließ er sich taufen und wurde sogar Bischof.
5) Sie lebte in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts und war die Frau des Landgrafen von Thüringen. Doch ihr Herz gehörte des Armen. Als sie wieder einmal mit einem Korb voller Essen zu den Armen ging, wollte der Bruder ihres Mannes sie dafür bestrafen, weil sie seiner Meinung nach das Vermögen verschleudere. Doch als er das Beweismittel, den Korb, öffnete, fand er nur Rosen darin. So konnte sie weiter für die Armen sorgen.
6) Er lebte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Pfortenbruder im Kapuzinerkloster in Altötting. Er war sehr beliebt, weil er für die Pilger immer ein gutes Wort und für die Armen ein Almosen hatte. Immer war er in die Betrachtung des Herrn im Tabernakel und am Kreuz versunken. Er brauchte keine gelehrten Bücher. „Das Kreuz ist mein Buch,“ hat er oft gesagt.
Lösung: Af5, Be2, Cc6, Db1, Ed4, Fa3