2. Fastensonntag – Verklärung (Lk 9,28b-36)
„I steh’ am Gipfel schau obi ins Toi
A jeder is glicklich, a jeder fühlt si woi“
So singt Wolfgang Ambros in seinem Gassenhauer vom Skifahren.
Es ist ein gutes Gefühl, oben zu sein und alles im Blick zu haben.
Dieser Eindruck hat auch Petrus gepackt, als er Jesus oben auf dem Berg in einer ganz neuen Art und Weise erlebt. So soll es blieben, wünscht er sich.
Doch der Weg nach diesem Gipfelerlebnis führt wieder hinab in die Niederungen des Lebens.
Dorthin ist Jesus gekommen. Dort lebt er in dieser Welt, wo die Menschen Zuhause sind in ihren Sorgen, Ängsten, Zweifeln, Zerwürfnissen. Dort will er nahe sein.
Dorthin schickt er die, die ihm nachfolgen, in die Niederungen des Lebens. Sie können diesen Wege gehen, weil sie einen Augenblick schauen durften, wer er ist. Das ist ihnen Kraft genug.